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Spargel – gesund und lecker Gesundheit 

Spargel – gesund und lecker

Ob weiß oder grün, ob als Suppe, im Ganzen gekocht oder im Ofen mit Parmesankruste gebacken –  sobald die Spargelzeit beginnt, ist das beliebte Gemüse bei vielen Deutschen auf dem Teller. 1,5 kg isst jeder durchschnittlich pro Jahr. Er lässt sich nicht nur vielseitig zubereiten, sondern wirkt sich auch auf unsere Gesundheit positiv aus. Fünf Fakten zum Stangengemüse.

1. Besonders kalorienarm

Spargel wird auch gerne als Diät-Gemüse bezeichnet, da er nur rund 18 Kalorien pro 100 g aufweist. Aber Achtung: Sobald die hochkalorische Sauce hollandaise oder zerlassene Butter mit Kartoffeln dazu kommen, steigert sich die Kalorienbilanz rapide und aus dem figurfreundlichen Leichtgewicht wird eine kleine Kalorienbombe.

Des Weiteren gehört Spargel mit einem Wasseranteil von rund 93% zu den zehn wasserreichsten Lebensmitteln. Kein Wunder also, dass man nach einem ausgiebigen Spargelessen auf die Toilette muss. Das Wasser regelt u.a. in unserem Körper die Herz-Kreislauf-Funktion und beeinflusst die Verdauung. Gleichzeitig ist Wasser Transportmittel für Nährstoffe und Abbauprodukte. Auf diese Weise werden verstärkt Stoffwechselschlacken ausgeschwemmt und Körperzellen entgiftet. Da freut sich die Fettverbrennung.

Hinzu kommt der niedrige glykämische Index von Spargel, der den Blutzuckerspiegel kaum in die Höhe steigen lässt. Für Diabetiker besonders vorteilhaft.

2. Viele Vitamine & Mineralstoffe

Spargel ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen oder Magnesium und Vitaminen. Die vielen Spurenelemente und vor allem das enthaltene Vitamin E straffen und erfrischen die Haut zudem, so dass Spargel auch gerne als Schönheitsgemüse bezeichnet wird.

Die enthaltenen B-Vitamine sind für unser Nervensystem wichtig. Auch der Folat-Anteil ist beachtlich. Davon profitieren Schwangere, weil sie für eine gesunde Entwicklung des Kindes im Mutterleib eine wichtige Rolle spielen. Stillende Mütter profitieren beim Spargelverzehr davon, dass dieser die Milchproduktion ankurbelt. Und für alle Fans des grünen Spargels: Dieser enthält noch mehr Vitamin C und Karotin als weißer Spargel, so dass man gern eine Stange mehr essen darf.

3. Positiver Ballaststoff Inulin

Spargel ist zwar nicht besonders ballastoffreich, doch enthält er einen ganz besonderen Ballaststoff: Inulin, ein Stoff, der als Präbiotikum gilt und die Darmflora positiv beeinflusst. So haben Studien bewiesen, dass Inulin das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Krebs oder Osteoporose senken kann.

4. Aminosäure Asparagin

Spargel enthält einen hohen Anteil der Aminosäure Asparagin, die einen positive Effekte auf die Funktion des Gehirns und auf unseren Gemütszustand ausübt. Menschen, deren Urin nach dem Spargelverzehr unangenehm riecht, besitzen ein Enzym, dass die Asparagusinsäure in schwefelhaltige Stoffe zersetzt. Da Schwefel einen ganz bestimmten Eigengeruch hat, riecht der Urin ungewöhnlich stark beim Wasserlassen. Es gibt aber auch Menschen, die dieses Enzym – das Asparagin umwandelt – nicht in ihrer DNA haben, so dass der Uringeruch normal bleibt. Übrigens gibt es auch Menschen, die den Geruch des Urins nach dem Spargelverzehr nicht riechen können, obwohl dieser vorhanden ist. Diese Tatsache ist auf eine Genmutation eines Geruchsrezeptors zurückzuführen.

5. Gesunde Zubereitung

Damit der Spargel seine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann und keine großen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen verloren gehen, sollte er frisch verzehrt werden. Hier bieten sich für den Spargelkauf Hofläden und Wochenmärkte besonders an. Vom Feld auf den Teller sollten nicht mehr als zwei Tage vergehen. Wie man die Frische erkennt? Am Geräusch! Reibt man zwei frische Stangen aneinander, sollte es quietschen. Auch geschlossene Köpfe und feuchte, saftige Schnittflächen sind Indizien für Frische. Um die gesunden Inhaltsstoffe des Spargels zu bewahren, ist leichtes Dämpfen ideal. Die Stangen sollten ohnehin niemals im sprudelnden Wasser weich gekocht werden bis sie labbrig sind. Lieber den geschälten Spargel hineinlegen, kurz aufkochen lassen und die Wärme anschließend verringern. Bei schwacher Hitze – je nach Dicke der Stangen – ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Grüner und weißer Spargel lässt sich auch wunderbar braten oder im Ofen garen. Vor allem grüner Spargel ist für den rohen Genuss geeignet und lässt sich zu einem leckeren Spargelsalat zubereiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

… wir wünschen nur noch: Guten Appetit!

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Christin Kröger ist Leiterin der externen Kommunikation für die Versandapotheke apo-rot. Seit über 8 Jahren informiert sie Leser zu Gesundheit, Kosmetik und Wohlbefinden.

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