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Sommer, Sonne, Hautreizungen – Strapazen für unsere Haut Allgemein 

Sommer, Sonne, Hautreizungen – Strapazen für unsere Haut

Tag für Tag setzen wir unsere Haut schädlichen Einflüssen aus. Jetzt zum Sommer hin sind das vor allem Hitze und UV-Strahlung. Auch Schweiß in Verbindung mit Sonnenschutzmitteln oder Reibung kann Hautreaktionen hervorrufen. Ebenso können Insektenstiche unangenehme Hautreaktionen hervorrufen, die wohl jeder von uns kennt.

Hautkrankheiten zählen weltweit zu den häufigsten Krankheiten. Es gibt kein Organ, welches mehr Krankheitsbilder aufweist, als unsere Haut. Dein Körper wehrt sich gegen die schädliche Reize von außen auf ganz unterschiedliche Weise. Zum Beispiel mit einem allergischen Hautausschlag oder Ekzemen, der mit Juckreiz und Rötung einhergeht.

Aber was passiert überhaupt in der Haut, wenn wir allergisch auf die Sonne oder auf Kosmetik reagieren, wenn uns eine Mücke sticht oder die Sonne die Haut verbrennt?

Sonnenbrand bedeutet Zelltod

Gefährlich für die Haut sind UVA- und UVB-Strahlen. Beide können Krebs verursachen. Die kurzwelligen UVB Strahlen, die wir von der Sommerbräune kennen, dringen in die oberste Hautschicht ein, UVA Strahlen sogar in die tieferen Hautschichten und richten dort Schäden an der DNA an. Dadurch entstehen Fehler in den Hautzellen. Wenn die Schäden in der Haut zu groß sind, schafft sie es nicht mehr, die Zellen zu reparieren. Sie werden vom Körper darauf hin gezielt zerstört.

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Durch erweiterte Blutgefäße wird die Rötung auf der Haut hervorgerufen. Die erhöhte Durchblutung deutet auf eine entzündliche Reaktion hin. Der betroffene Bereich wird besser mit Nährstoffen und Zellen des Immunsystems versorgt, da sie hier nun besonders zur Reparatur gebraucht werden. Die Haut beginnt den Selbstheilungsprozess, der rund ein bis zwei Wochen dauern kann.

Die Haut braucht Kühle und Feuchtigkeit

Betroffene merken es meist erst einige Stunden nachdem die Haut verbrannt ist. Viele wissen nicht, dass es sich bei einem Sonnenbrand um eine akute Hautenzündung handelt, verursacht durch Verbrennung. Hier ist es wichtig, sofort aus der Sonne zu gehen und der Haut mit unterstützenden Maßnahmen zu helfen. Sie können die Hautschädigung und das Schälen der Haut abmildern. Die Haut braucht jetzt Abkühlung und viel Feuchtigkeit, weshalb Produkte mit Aloe Vera so beliebt sind. Es ist oft Hauptbestandteil in After Sun Produkten.Generell helfen kühlende Gels und Fluids, aber auch Produkte mit niedrig dosiertem Hydrocortison, die gegen die Entzündung wirken. Wichtig ist außerdem, viel zu trinken.

Mit Hitze und Kälte gegen Insektenstiche

Die Haut ist im Sommer aber nicht nur der Sonne selbst ausgeliefert. Mücken, Bremsen, Wespen und anderes Getier können ihr ziemlich zusetzen. Sekrete und Gifte von Insekten können heftige allergische Reaktionen auslösen, die bei Allergikern sogar lebensgefährlich werden können. Wenn also eine Allergie bekannt ist, sollte bei einem Stich sofort ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Oft sind Stiche aber einfach einfach nur lästig und schmerzhaft. Da sich die Haut rund um die Einstichstelle mitunter stark entzünden kann, hilft auch hier: Kühlen! Kühlende Gels oder Roll-ons ebenso wie das bereits erwähnte Aloe Vera haben einen positiven Effekt auf die verletzte Haut. Gerade bei Wespen und Bremsen können die Stiche sehr unangenehm werden und die Einstichstelle stark anschwellen lassen.

Der Stich bei Mücken bleibt übrigens häufig unbemerkt, weil die Mücke beim Einstich eine Art Schmerzmittel in die Wunde injiziert. Das sorgt leider im Nachgang auch für den quälenden Juckreiz. Was hilft ist kurzzeitige Hitze. Einen Löffel kurz auf 50 Grad erhitzt und auf die Einstichstelle gedrückt, lässt einen Teil der Proteine des Sekrets denaturieren, das die Mücke in die Wunde gespritzt hat. Aber Vorsicht, es sollen natürlich dabei keine Verbrennungen entstehen!

Generell hilft kühlen, auf keinen Fall kratzen und bei zu starker Schwellung das Aufsuchen eines Arztes.

Hautreaktionen bei Hitze und Schweiß

Die Haut kann nicht nur durch UV Strahlung und Insektenstiche strapaziert werden, auch durch Schweiß oder Sonne in Kombination mit Kosmetika können Reizungen entstehen. Besonders bei starkem Schwitzen und dem aneinandereiben der Haut oder dem Reiben von Kleidung kann die Haut stark strapaziert werden und  sich entzünden. Hier sollten man darauf achten, weite Kleidung zu tragen, die nicht an Stellen scheuert, an denen sich Schweiß bildet. Außerdem kann man bei Hautreibung diese mit etwas Vaseline oder speziellen Sticks und Gels gleitfähiger machen.

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Viele kennen auch die kleinen „Hitzepickel“, die eine Reaktion der Haut auf Schweiß sind. Wenn durch starkes Schwitzen und einen Hitzestau unter der Kleidung Poren auf der Haut verstopfen, bilden sich die kleinen, entzündlichen Pickel. Sie sind auch oft mit Juckreiz verbunden. Auch hier findet Hydrocortison Anwendung und kann die Entzündung der Haut eindämmen. Vorbeugend ist aber auch hier wichtig, auf weite Kleidung zu achten und einen Hitzestau zu vermeiden.

Und auch Kosmetika, besonders Parfüms oder Produkte mit Alkohol können in Verbindung mit Hitze und Sonne Hautreaktionen und Pigmentflecken auslösen. Am besten ist es, auf Parfüms und viel Kosmetik beim Sonnenbaden zu verzichten.

 

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