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Konzentriert in die Prüfungsphase Gesundheit 

Konzentriert in die Prüfungsphase

Na, auch gerade in der Prüfungsphase? In der anstrengenden Lernphase bleibt wenig Freizeit und stattdessen machen sich Müdigkeit und Erschöpfung breit. Das drückt wiederum auf die Lernfähigkeit und Konzentration. Ein Teufelskreis, und das, obwohl man doch sowieso schon unter Druck steht. Manche Studenten überfordern ihren Körper, pushen ihn mit zuviel Koffein und nächtelangen Lernsessions. Dabei geht es auch entspannter.

Richtig pausieren

Was kann man also tun, um erfolgreicher und entspannter zu lernen? Wichtig ist es, dass du neben dem Lernen auch mal zur Ruhe kommst und abschaltest. Dein Gehirn braucht Pausen, um das Gelernte abzuspeichern und sich wieder konzentrieren zu können. Dabei solltest du in erster Linie auf dein Körpergefühl hören. Trotzdem solltest du deine Pausen grob nach Lernzeiten einteilen.

Mache nach etwa 10 min. konzentriertem Lernen eine 1-minütige Pause, atme kurz durch, schau aus dem Fenster oder trink etwas. Wenn du zum Beispiel von einem Lerninhalt zum nächsten wechselst oder dich eine halbe Stunde konzentriert hast, kannst du eine ungefähr 5-minütige Pause machen.

Nach 1,5 bis 2 Stunden ist dann mal eine größere Pause von 15 bis 20 min dran. Hier kannst du einen kleinen Spaziergang machen, einen Kaffee trinken oder eine kleine Yoga-Einheit einlegen, je nachdem, was dich entspannt.

Nach spätestens 4 Stunden musst du einen richtigen Break machen. Dann heißt es, 1-2 Stunden Pause und weg vom Arbeitsplatz. Die Zeit kannst du zum Beispiel zum Mittagessen nutzen. Achte hier aber auf eine leichte Mahlzeit. Für schweres, fettes Essen braucht dein Körper zu viel Energie und du kannst dich danach schlechter konzentrieren.

Lernstoff gliedern

Wenn du beginnst zu lernen, versuche, deinen Lernstoff in Blöcke zu unterteilen. Du kannst dir zum Beispiel den Vor- und den Nachmittag als Block vornehmen. Zwischendrin machst du dann ausreichend Pausen, um deinem Kopf Zeit zum speichern und erholen zu geben. Mache eine Prioritätenliste oder eine Aufspaltung in Etappenziele für deinen Lernstoff. Versuche auch, den Stoff in Hauptblöcke zu gliedern. Diesen Hauptblöcken kannst du dann Einzelheiten unterordnen. Nutze die thematischen Oberbegriffe als Aufteilung oder suche dir selbst welche.

Für viele ist es hilfreich, nach dem Lernen über das Gelernte zu sprechen. So bleibt es besonders gut im Gedächtnis. Tausch dich mit anderen über den Lernstoff aus, diskutiert darüber oder löst gemeinsam Aufgaben.

Dem Körper etwas Gutes tun

Während der Lernphasen auf Sport zu verzichten, ist keine gute Idee. Der Körper braucht den Ausgleich zum lernen und die Bewegung versorgt deinen Körper und vor allem dein Hirn wieder mit Sauerstoff. Klar, die Zeit ist knapp in der Prüfungszeit, aber gerade wenn du regelmäßig sportelst, solltest du es jetzt nicht einstellen. Bist du eher ein Sportmuffel, versuche trotzdem, dich in einer längeren Lernpause zumindest zu einem Spaziergang oder ein paar Stretching-Übungen aufzuraffen. Du wirst den positiven Effekt danach spüren!

Beim Thema Ernährung sind Studierende und Co. im Lernmodus sicher nicht die besten Vorbilder. Koffein, Kekse, Chips, Lieferservice oder sogar gar nichts – so sollte es nicht auss

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ehen. Nimm ausreichend Flüssigkeit zu dir, Kaffee oder Softdrinks in Maßen, Alkohol zum Lernen selbstverständlich gar nicht. Klar, ein bisschen Naschkram ist mal ok und motiviert, hauptsächlich solltest du aber vitaminreiches Obst und Gemüse zu dir nehmen.

Einen kleinen Beitrag zur geistigen Leistungsfähigkeit kannst du auch mit Nahrungsergänzungsmitteln leisten, gerade dann, wenn du dich aus Stress und Zeitmangel vielleicht nicht optimal ernährst. Pantothensäure (Vitamin B5) zum Beispiel trägt zu einer normalen geistigen Leistungsfähigkeit bei. Fehlt dieses Vitamin, kann das zu Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen führen. Überhaupt sind gerade B-Vitamine super wichtig für ein normal funktionierendes Nervensystem. Vitamin C und Vitamin E sowie Zink und Selen schützen Zellen vor oxidativem Stress. Die Omega-3-Fettsäure DHA trägt zur Erhaltung der normalen Gehirnfunktion bei.

Achte einfach etwas auf deine Ernährung, plane deine Lernphase so gut es geht vor und scheue dich nicht, Pausen einzuhalten. Dann braucht es nur noch ein bisschen Disziplin und bei den Klausuren kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wir wünschen dir viel Erfolg!

 

 

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