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Frühling genießen trotz Allergie – Die besten Tipps Gesundheit 

Frühling genießen trotz Allergie – Die besten Tipps

Nanu, der Frühling ist doch kein Grund zum Weinen! Trotzdem stehen gerade jetzt besonders vielen Menschen die Tränen in den Augen – die Allergiker-Saison beginnt. Rote Augen, laufende Nase, juckende Haut. Wer nicht selbst schon mal an Allergie-Symptomen gelitten hat, kann sich kaum vorstellen, wie anstrengend und nervtötend gerade schwere Pollenallergien sein können.

Ob die Pollenallergie grundsätzlich heilbar ist, ist schwer zu sagen. Bei einigen Betroffenen bringen Therapieansätze wie Akupunktur oder Hyposensibilisierung sehr gute und dauerhafte Erfolge, bei anderen wiederum bringen sie nichts. Es sollte auch nach Schwere der Allergie und individuellem Leidensdruck mit einem Arzt zusammen entschieden werden, welche Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen und zu was man bereit ist.

Gar keine Medikamente oder Behandlungsmöglichkeiten einzusetzen und die Erkrankung zu bagatellisieren ist aber keine Lösung. Unbehandelte Allergien können schwerwiegende Folgen wie z.B. chronisches Asthma mit sich bringen. Das bedeutet: Wer in dieser Saison das erste Mal Symptome einer Pollenallergie an sich feststellt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Wer aktiv etwas gegen seine Allergie und die Symptome tun will, sollte sich unsere Tipps mal genauer anschauen. Die sind nämlich einfach umsetzbar und können schon deutliche Linderung schaffen.

Jahresplanung

Der Pollenflugkalender ist ein guter Ratgeber, um zu schauen, wann und wo welche Gräser und Pollen fliegen. Diese Informationen kann man wunderbar für die Urlaubsplanung nutzen. Den Urlaub in die Pollenzeit zu legen und dann am besten ans Meer oder in die Berge zu fahren, kann das Immunsystem, zumindest für den Zeitraum, sehr entlasten. Das Meer und die Berge sind gute Reiseziele, da der Pollenflug dort deutlich weniger statt findet und der Salzgehalt der Luft eine Wohltat für die gestressten Atemwege ist.

Haushalt

Nasse Wäsche und feuchte Lappen wirken wie Magneten für Pollen. Das kann Nach- aber auch Vorteil sein. Wer seine Wäsche zum Trocknen draußen aufhängt, lädt Pollen geradezu ein, an der Kleidung festzukleben. Das rächt sich später beim Tragen. Für die Reinigung ist das feuchte Wischen aber ideal. So können die Pollen viel besser entfernt werden und werden nicht aufgewirbelt.

Straßenkleidung und Schuhe sollten nach Möglichkeit vor der Tür oder im Flur bleiben und nicht in die Wohnräume getragen werden. Dann gelangen auch weniger Pollen ins Haus.

Beim Lüften kann man sich an den Pollenflugzeiten auf dem Land und in der Stadt orientieren. In der Stadt sollte man also morgens, auf dem Land abends lüften, um so wenig Pollen wie möglich einzuladen.

Körperpflege und Sport

Die Haare sollten am besten abends gewaschen oder zumindest mit Wasser ausgespült werden. Dadurch werden die Pollen des Tages aus dem Haar gespült und man muss sie nicht auch noch nachts einatmen.

Gerade in der Pollenhochsaison ist Anstrengung an der Luft für Allergiker weniger zu empfehlen. Wer sich zu sehr anstrengt, schwächt den sowieso schon belasteten Körper und atmet vor allem auch tiefer ein. Allergene können so noch besser in die Atemwege eindringen. Das führt zu noch stärkeren Atemproblemen und Allergiereaktionen.

Wer sich draußen aufhält, sollte übrigens, nicht nur wegen der Sonne, an eine Sonnenbrille denken. Sie hält neben schädlichen UV-Strahlen nämlich auch Pollen zum Teil ab.

Behandlung

Bei mittlerem bis starkem allergischen Schnupfen. Hilft gegen den Juckreiz und das Laufen der Nase, wirkt abschwellend und bekämpft juckende und tränende Augen. Der Druck in den Nebenhöhlen wird gelindert. Lindert die Symptome 24 Stunden und macht nicht schläfrig. 6 ml, 9,08 EUR

Wie bereits erwähnt, hilft es nicht, eine Allergie herunter zu spielen. Viele Betroffene sehen sie als „nicht so schlimm“ an und schleppen sich selbst bei schwereren Symptomen durch den Tag. Das muss, besser gesagt, das sollte nicht sein! Die Atemwege werden zu stark belastet und es kann zu einem sogenannten „Etagenwechsel“ kommen. Das bedeutet, dass die allergische Reaktion in den oberen Atemwegen auf die Bronchien, also die unteren Atemwege übergehen kann. Die Chronifizierung des allergischen Schnupfens zu einem allergischen Asthma ist also eine reale Gefahr und wird von vielen unterschätzt. Wer also plötzlich verminderte Leistung oder Atemgeräusche an sich feststellt, sollte schleunigst einen Arzt aufsuchen.

Für die Behandlung gibt es mehrere Möglichkeiten. Vielen Allergikern bekannt sein dürften sogenannte Antihistaminika. Sie heben die Effekte des körpereigenen Stoffes Histamin auf und dämpfen so die allergische Reaktion. Der größte Nachteil dieser Medikamente: Sie machen oft müde und benommen.

 

Hilfreich sind auch Präparate, die direkt auf einzelne Symptome abzielen bzw. lokal an Ort und Stelle angewendet werden. Das können Augentropfen sein oder auch Nasensprays. Hier gibt es Wirkstoffe, wie z. B. den antiallergenen, entzündungshemmenden und immunsuppressiven Stoff Fluticason, der bei allergischem Schnupfen eingesetzt wird und tränende Augen und laufende, verstopfte Nasen lindern kann. Er gehört zur Gruppe der Glucocorticoide. Fluticason lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und wirkt gegen die vermehrte Sekretbildung. Im Gegensatz zu Antihistaminika macht Fluticason nicht müde.

Welche Behandlung die richtige ist, solltest du mit deinem Arzt besprechen oder in der Apotheke um Rat fragen. Gern kannst du auch uns kontaktieren, wir sind in unseren Apotheken vor Ort, per Telefon oder E-Mail für dich erreichbar.

 

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