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Ohne Nikotin ins neue Jahr – Isabell und Miriam hören auf! Gesundheit 

Ohne Nikotin ins neue Jahr – Isabell und Miriam hören auf!

Raucher ist nicht gleich Raucher. Es gibt Kettenraucher, Partyraucher, Genussraucher… Auch Miram und Isabell unterscheiden sich in ihrem Rauchverhalten. Isabell ist eher eine Gelegenheitsraucherin, bei Miriam ist die Sucht deutlich stärker ausgeprägt. Was sie aber verbindet, sind einerseits ihre Raucherpausen, andererseits aber auch der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören.

Im Interview erzählen sie, warum.

Wie oft raucht ihr?

I: Ich rauche drei Zigaretten am Tag. Am Wochenende, wenn ich unterwegs bin mit Freunden oder Feiern manchmal deutlich mehr.

M: Bei mir sind es so sieben bis acht am Tag. In Gesellschaft auch mehr.

Was war das Initialereignis oder der Hauptgrund, warum ihr aufhören wollt?

I: Für mich fing es an, als wir bei uns im Büro die digitale Zeiterfassung eingeführt haben. Da ist mir aufgefallen, dass es über eine Minus-Stunde in der Woche ist, die durchs Rauchen drauf geht. Im Urlaub, zum Beispiel, sehe ich auch, dass ich gar nicht rauchen muss. Außerdem mag mein Freund es nicht. Daher rauche ich zu Hause auch gar nicht. Und die restlichen drei Zigaretten am Tag brauche ich nicht.

M: Ich habe lange genug geraucht. Zweimal habe ich es schon geschafft, aufzuhören. Jeweils über ein Jahr lang. Jetzt ist es an der Zeit, ganz aufzuhören.

Was erhofft ihr euch davon, Nichtraucher zu sein?

I: Mir geht es weniger ums Geld oder die Gesundheit (auch wenn die natürlich total wichtig ist), sondern mehr darum, dass ich es einfach nicht brauche. Ich stelle mir nicht die Frage, was ich davon habe, aufzuhören, sondern was ich davon habe, zu rauchen.

M: Bei mir ist es schon auch ein Geldfaktor. Da geht schon einiges für drauf. Und natürlich auch die Gesundheit. Warum sollte man dafür Geld aus dem Fenster werfen, wenn man eigentlich nichts davon hat?

Wie klappt es bei euch bisher mit dem Aufhören?

I: Bei mir klappt es eigentlich ganz gut. Wenn Miriam endlich aufhört, klappt es sicher auch noch besser 😉 Wenn ich andere rauchen sehe, fällt es mir schwer, nicht mitzurauchen. Ich habe mir jetzt erstmal vorgenommen, eine Zigarette am Tag zu rauchen, zum langsamen Abgewöhnen. Und das klappt sehr gut.

M: Ich muss noch aktiv den ersten Schritt gehen.

Miriam, was ist dann für dich die größte Schwierigkeit?

M: Es ist eigentlich nur Gewohnheit, es findet nur im Kopf statt. Da ist es aber schon angekommen, dass ich aufhören möchte. Aber es hat noch nicht „Klick“ gemacht, dass ich sage „ab jetzt gar nicht mehr“.

Zweimal hast du es schon für einen längeren Zeitraum geschafft. Woran hat es gelegen, dass du wieder angefangen hast?

M: Bei mir gibt es nur „ganz“ oder „gar nicht“. Es gab Situationen, da habe ich einen Zug in geselliger Runde genommen und mir am nächsten Tag schon wieder eine Schachtel gekauft.

Und wie hattest du es geschafft, eine Zeit lang aufzuhören?

M: Ich hatte den Entschluss gefasst und von heute auf morgen aufgehört. Einmal, weil ich es einfach nicht mehr wollte und das andere Mal, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Ich hoffe, dass ich es dieses Mal auch wieder so konsequent schaffe.

 

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